Kennzeichen
Schneebedeckte Gipfel, dichte Nadelwälder und klare Bergseen prägen das Landschaftsbild. Mit 4. 401 Metern ist der Mount Elbert der höchste Berg der Gebirgskette. Zahlreiche Nationalparks, darunter der berühmte Yellowstone-Nationalpark, bewahren die einzigartige Natur der Rocky Mountains.
Geologie
Die Rocky Mountains entstanden, als Erdplatten kollidierten und sich die Erdkruste zu Bergen auffaltete. Über Millionen Jahre formten Gletscher, Wind und Wasser die Landschaft weiter. Bis heute zeugen heiße Quellen und Geysire von der geologischen Aktivität.
Klima
Das Klima der Rocky Mountains ist aufgrund ihrer Ausdehnung durch starke Gegensätze geprägt. Im Norden sind die Sommer kurz und die Winter kalt und feucht, während es im Süden und Osten wärmer und trockener ist. Wolken vom Pazifik regnen an den Westhängen ab – daher liegen auf der Ostseite die trockenen Prärien der Great Plains.
Besonderheiten
Die Vegetation der Rocky Mountains lässt sich in mehrere Höhenstufen gliedern: von Wiesen in tieferen Lagen über Nadelwälder, deren Baumarten je nach Breitengrad variieren, bis hin zu alpinen Pflanzen oberhalb der Baumgrenze. Zugleich stellen die Rocky Mountains einen wertvollen Lebensraum für Tiere dar wie Weißkopfseeadler, Schwarzbären und Dickhornschafe.
Münsters „Rocky Mountains“
- Insgesamt wurden 220 Tonnen Hartsandstein aus dem Weserbergland verbaut. Die größten Steinblöcke wiegen etwa 2 t.
- Zur Nachbildung der Gesteinsschichtungen der Rocky Mountains wurden im unteren Teil grauer und im oberen Teil rötlicher Sandstein verwendet.
- Im oberen Bereich entstand ein Spaltengarten, in dem die Pflanzen tief in die Fugen wurzeln und das Niederschlagswasser nutzen können.
- Gepflanzt wurden Arten der subalpinen und alpinen Flora, wie sie in den Rocky Mountains oberhalb von 1.200 Metern vorkommen.
- Das Saatgut stammt von Naturstandorten der Rocky Mountains und wurde über internationale Partnergärten beschafft.
